Schloss Schwansbell

Die im östlichen Ruhrgebiet gelegene Stadt Lünen verfügte einst über zahlreiche Adelshäuser, von denen im heutigen Stadtgebiet lediglich noch das Schloss Schwansbell erhalten geblieben ist.

Das Anwesen gehörte noch bis ins 18. Jahrhundert der Adelsfamilie von Schwansbell mit einer für Wasserburgen typischen Lage. Versteckt hinter altem Baumbestand, läßt sich heute noch erahnen, daß Wasserläufe und Gräften nicht nur dem Schutz vor Feinden, Dieben und wilden Tieren dienten, sondern auch unentbehrliche Trinkwasserspender für Mensch und Vieh, zum Waschen, zur Brandbekämpfung und zur Fischzucht waren.

Das denkmalgeschützte Schloss, stilistisch als romantisierendes Bauwerk zu bewerten, ist im Süden und Westen von einem kleinen englischen Park umgeben und war Teil des rund 60 ha großen ehemaligen Geländes der Landesgartenschau 1996. 1982 und nochmals durch die Hillebrand Gruppe im Jahre 2005 wurde das geradezu märchenhafte Objekte mit seinen 6-eckigen Türmen sorgfältig denkmalgerecht restauriert. Mit seinen rund 1.100 m² Nutzfläche, zuzüglich Nebengebäude, wurde eine ausgezeichnete Wohnimmobilie geschaffen, die auch höchsten Ansprüchen gerecht wird.


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