Burg Mödrath

Das Anwesen gehört zum heutigen Stadtteil Mödrath und ist als einziger Bestandteil des ehemaligen Ortsteils Alt-Mödrath nach der Umsiedlung übriggeblieben.

 
Das unmittelbar angrenzende Naherholungs- und Naturschutzgebiet „Marienfeld“ mit seinem Papsthügel entstand nach der Rekultivierung des Braunkohletagebaus Frechen.
 
Das zum Anwesen gehörende ca. 65.000 m² große Parkgrundstück grenzt direkt an das Naherholungsgebiet und bietet seinen Bewohnern einen vielfältigen Bestand an Fauna und Flora.
 

Die Parkanlage erhält seine Charakteristik durch den einzigartigen Altbaumbestand, die Grünflächen und Wasserläufe. Der Plan dazu stammt vom preußischen Gartenkünstler und Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné.

 

Burg Mödrath ist keine Burg im klassischen Sinne und wurde 1830 als repräsentatives Herrenhaus vom damaligen Besitzer der „Mödrather Mühle“ errichtet. Da das Wohnhaus sehr groß war, wurde es von den Einheimischen nur noch „Mödrather Burg“ genannt.

 

Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Burg als auch die Mühle Mödrath die ersten Gebäude im Kreis Bergheim, die über elektrischen Strom verfügten. 1928 wurde hier der bekannte Komponist Karlheinz Stockhausen geboren.

 

Kerpen, mit knapp 65.000 Einwohnern eine große kreisangehörige Stadt im Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen, liegt in der Kölner Bucht nur wenige Kilometer westlich von Köln.

 

Im direkten Einzugsgebiet zwischen Köln und Aachen gelegen, bietet Kerpen nahezu ideale Infrastrukturbedingungen und hervorragende Anbindungen an die BAB 4 und BAB 61, gleiches betrifft die Bahnanbindungen zu Köln, Aachen, Brüssel und Paris. Der Flughafen Köln/Bonn ist über die Autobahnen A4 und A59 in einer halben Stunde zu erreichen.

   

                                                                        Beschreibung

Die Burg wurde in massiver Bauweise im klassifizistischen Stil als Putzbau errichtet. Um 1900 ist der ehemalig zweigeschossige Nutzbau durch ein drittes Geschoss erweitert worden und wird seit 19.11.1984 als denkmalwürdiges Gebäude unter der Nummer 4 in der Denkmalliste der Stadt Kerpen geführt.

In 1982 sowie 2004 wurden umfassende Sanierungen hinsichtlich der baulichen Anlagen und insbesondere der Installationen durchgeführt.

Über das großzügig angelegte Eingangsportal gelangt man in das Entrée als einladende Kaminlounge mit Sicht auf die imposante historische Rundbogentreppe. Im Erdgeschoss befinden sich noch die Küche, das repräsentative Esszimmer mit offenem Kamin, das Gäste-WC sowie ein Abstellraum und natürlich das große Schwimmbad mit Sauna und Dusche.

Esszimmer als auch Schwimmbad haben Zugänge zur großen Südterrasse.

Das großflächige Wohnzimmer mit fast 90 m² ist im 1. Obergeschoss nebst einem Hauptschlafzimmer mit Marmorbad und Balkon. Beide Räume sind mit einem offenen Kamin ausgestattet.

Weitere Schlafräume und Bäder befinden sich in den Obergeschossen und dem Dachgeschoss.

Der Spitzboden ist ebenfalls zu Wohnzwecken ausgebaut worden und wurde bis dato als Partyraum genutzt. Zweckgebunden ist der Raum mit einer kleinen Küche ausgestattet.

Die Ausstattung ist luxuriös und bietet neben Marmorbädern mit hochwertigem Sanitärporzellan und Markenarmaturen, Echtholzdielenböden und angepassten Einbaumöbeln wie die Bibliothek im Wohnzimmer, hochwertigen Veloursteppichen und Glasfasertapeten auch historische und denkmalgeschützte Elemente. Zu nennen wären da z.B. die massive Hartholztreppe und die offenen Kamine.

Das historische Flair wird geprägt durch die imposante Bauweise mit den hohen Decken, die teils mit Stuck ausgearbeitet sind, sowie den deckenhohen Sprossenfenstern, die stilgerecht aus Holz in eleganter Form die stattlichen Zimmer belichten.

Im Souterrain ist eine großzügige Einliegerwohnung mit Zugang zu den Kellerräumen untergebracht sowie Atelierräume mit Wintergarten.

Eine kleine Kapelle, die sich in die leichte Hanglage an der Ostseite der Burg schmiegt, gehört ebenfalls dazu.

Das Nebengebäude wurde 1982 im Stil einer Remise in Massivbauweise mit Natursteinfassade und Walmdach ohne Keller errichtet.

Die Nutzung des Gebäudes ist vielfältig zu Wohn- oder auch gewerblichen Zwecken geeignet und neben Garagen für 5 Fahrzeuge sind auch noch Wirtschaftsräume und 5 große Pferdeboxen im Gebäude platziert.

Der große Spitzboden mit einer Nutzfläche von ca. 180 m² könnte sogar bei Bedarf noch ausgebaut werden.

Fast unsichtbar in die Parklandschaft integriert, liegen der Reitplatz und der Tennisplatz mit Flutlichtanlage nebst Glaspavillon.

Um die Intimität des Anwesens zu wahren ist das gesamte Grundstück eingefriedet. Die beiden Zufahrten sind herrschaftlich über ferngesteuerte Toranlagen zugängig, die sich auch über eine Telefonanlage ansteuern lassen. Zur Überwachung ist eine Videoanlage installiert.

 


 



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