Burg Lülsdorf

Direkt am Rheinufer zwischen Bonn und Köln thront die historische Burg Lülsdorf innerhalb eines voll eingefriedeten Grundstücksareals in der Größe von ca. 11.185 m². Das Anwesen und die historischen Gebäude hinterlassen ein vorzügliches Gesamterscheinungsbild.

Die Burg stammt aus mittelalterlicher Zeit und ist historisch das bedeutungsvollste Gebäude der Stadt Niederkassel bei Bonn. Sie wurde im 12./13. Jahrhundert erbaut und war zum Ende des 14. Jahrhunderts Sitz der Herren von Lülsdorf. Im Jahre 1380 ging sie in den Besitz des Herzogs von Berg über. Die Vogtei Lülsdorf wurde daraufhin zum bergischen Amt und die Burg wurde als Verwaltungssitz genutzt. Als bergisches Lehen kam sie im Jahre 1642 an den kaiserlichen Generalfeldmarschall Peter Melander von Holzappel. Bis zum Jahre 1702 wurde sie mehrfach zerstört, aber auch immer wieder neu augebaut.

Nachdem die Burg Lülsdorf im spanischen Erbfolgekrieg durch die Franzosen zerstört worden war, blieb sie bis ins Jahr 1949 eine Ruine. Sie wurde als Steinbruch benutzt, wobei die Burg bis auf wenige Reste abgetragen wurde.

Beim Wiederaufbau wurden die Reste der Ruine als Fundamente einbezogen, wobei der Eigentümer die Burg zur Wohnburg umbauen ließ. Dabei dient der Bergfried als Wohnturm und der Palast als Wirtschafts- und Abstellraum.
Zu der Hauptburg mit ca. 400 m² gehört ein sogenanntes Pförtnerhaus mit ca. 90 m².




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